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Die besten historischen Museen In Basel

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Objekte aus dem Neolithikum; Mobiliar (16./17. Jh.); reiche Waffensammlung u.v.m.

1274 übersiedelte der Dominikanerinnenorden nach Kleinbasel. Viele der Ordensschwestern kamen aus wohlhabenden oder adligen Familien, wohl einer der Gründe weshalb das Kloster reich beschenkt wurde. Keine Überraschung also, dass der Bau des Klosters geradezu fürstlich ausgefallen ist. Die Leutkirche weist fünf, der Langchor gar sechs Joche auf. Aber der Blütezeit folgte im 15. Jahrhundert der Verfall. Nach der Reformation zog die Stadtgarnison in die Klostergebäude. Um 1860 wurde Teile des Klosters samt dem Kreuzgang abgebrochen, an ihrer Stelle wurde eine Kaserne errichtet. Im erhalten gebliebenen Wirtschaftstrakt des Konvents ist heute das Museum Kleines Klingental mit seinen diversen Originalskulpturen aus dem Basler Münster untergebracht.

Im ehemaligen, stark veränderten Augustiner-Kloster befindet sich seit 1849 das Naturhistorische Museum. Früher eine Sammlung an Kuriositäten, heute in erster Linie eine Stätte der Wissenschaft und der Grundlagenforschung. Nur der geringste Teil der acht Millionen zur Verfügung stehenden Exponate sind ausgestellt. Schwerpunkte der Sammlung sind Paläontologie, Mineralogie, Osteologie, Zoologie, Entomologie und Anthropologie. Der Kenner mag bei diesen Fremdworten aufhorchen, ohne dass der Laie sich gleich abwenden sollte: Man braucht keinen Universitätsabschluss um das Museum in all seinen Facetten geniessen zu können. Überreste eines Frühmenschen, Insekten, Dinosaurierskelette und andere ausgestorbene oder ausgestopfte Tiere lassen kleine wie grosse Menschen wohlig erschauern. Eintrittspreis variiert je nach Ausstellung.

In der Schweiz gibt es nur ein einziges Museum, dass sich ausschliesslich der antiken Kunst widmet: das Antikenmuseum Basel. Die wichtigsten Stücke der Sammlung sind ägyptischer, etruskischer, römischer und griechischer Provenienz. Mit dem Hauptaugenmerk auf die Periode zwischen 1000 v.Chr. und 300 nach Christi Geburt. Speziell erwähnenswert sind die griechischen Vasen, aber auch die Terrakottafiguren und die römischen Grabmonumente faszinieren.

Dank der Unterkellerung des Hofareals wurde das jahrelange Platzproblem endlich gelöst. Profitiert hat die ägyptische Abteilung, die so zu ihrem dringend benötigten Raum kam. Häufig ausgezeichnete Wechselausstellungen. Achtung: Das Museum ist rollstuhlgängig, es wird aber um vorherige Benachrichtigung gebeten.

Das Historische Museum Basel befindet sich in einem geschichtsträchtigen Haus. Noch mit dem Namen Barfüsserkirche versehen, galt das Gottehaus als einer der bedeutendsten Bauten des Bettelordens überhaupt. Der Reformation folgte die Säkularisierung und das Gebäude wurde längere Zeit als Salzlager missbraucht. Die dreischiffige Kirche stammt aus dem 14 Jahrhundert, Fundamente weisen allerdings auf einen Vorgängerbau aus 11. Jahrhundert hin. 1894 öffnete das Historische Museum hier seine Pforten. Als besondere Höhepunkte der Sammlung gelten der Basler Münsterschatz, diverse eindrückliche Glasmalereien und Fragmente des Basler Totentanzes aus der verschwundenen Friedhofsmauer des Predigerklosters.

Die antike Römerstadt Augusta Raurica hatte in ihrer Blütezeit gegen 20'000 Bewohner. Gegen 140'000 Besucher kommen jährlich um die Überreste der etwa 15 nach Christus gegründeten Stadt zu bestaunen. Die an einem Rheinübergang gelegene Stadt war essentieller Verkehrsknotenpunkt für das römische Reich. Eine wichtige Handelsstadt, die für ihre Bewohner einiges bot: Thermen, Theater, Forum und Tempel. Das Theater ist das besterhaltenste seiner Art nördlich der Alpen. Der langsame Untergang der Siedlung kam mit einem Erdbeben und zunehmenden Angriffen der Germanen. Verzögert wurde diese Entwicklung durch den Bau eines Kastells, dies bedeutete allerdings, dass aus Sicherheitsgründen weite Teile der früheren Anlage aufgegeben werden mussten. Geforscht wird auf dem Gelände bereits seit 1582. In dieser langen Zeit kamen über eine Million Fundstücke zusammen. Ein 1962 gefundener Silberschatz ist das Prunkstück. In einer originalgetreu nachgebauten Römervilla kann in die Antike abgetaucht werden.

Öffnungszeiten: 13:00-17:00 Mo 10:00-17:00 Di-So Von November bis Februar über Mittag geschlossen!

Die Ruinen sind täglich von 10:00-17:00 zu besichtigen. Von November bis Februar nur bis 16:30.

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