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Die besten historischen Orte In Berlin

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Im Laufe der Jahrhunderte haben viele Kirchen am Standort des heutigen Berliner Doms gestanden. Die erste wurde 1465 für die regierende Königsfamilie, die Hohenzollern, errichtet und war damals kaum mehr als eine Kapelle. Sie wurde 1747 durch einen von Johann Boumann entworfenen Barockdom ersetzt, bevor sie 1822 von Karl Friedrich Schinkel erneut umgebaut wurde. Der heutige Dom wurde zwischen 1894 und 1905 während der Regierungszeit König Wilhelms II. gebaut. Im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, blieb der Berliner Dom eine Ruine, bis 1973 endlich mit der Restaurierung begonnen wurde. Zu den Höhepunkten des Doms gehören die Mosaiken an der Kuppel, der Krypta, dem Altar und den Altarfenstern. Der Dom beherbergt auch die Gräber von über 80 Mitglieder der Hohenzollern-Familie. Wer den Dom besucht, sollte sich die Sauer-Orgel im Dom, eine der größten in Deutschland, ansehen und die Aussicht von der Dachpromenade genießen.

Deutschlands bekanntestes Symbol ist nicht so groß, wie viele Besucher erwarten, aber seine Geschichte ist reich und faszinierend. Das 1791 erbaute Brandenburger Tor wurde dem Eingang zur Akropolis in Athen nachempfunden. Die vom Bildhauer Gottfried Schadow entworfene Quadriga-Statue auf dem Tor stellt die Friedensgöttin Viktoria auf einem vierspännigen Wagen dar. Dies war eines der ursprünglichen 14 Stadttore Berlins, von den anderen Toren sind nur noch die Namen der U-Bahn-Stationen wie Kottbusser Tor und Schlesisches Tor erhalten geblieben. Das Brandenburger Tor und der Pariser Platz haben zahlreiche turbulente historische Ereignisse überstanden. Im Südflügel befindet sich eine Touristeninformation.

Der zwischen 1884 und 1894 errichtete imposante Reichstag ist Zeuge der Vergangenheit und Gegenwart Deutschlands. Er wurde unter Otto von Bismarck als parlamentarisches Gebäude des Deutschen Reiches errichtet und hat seitdem mehr als ein Jahrhundert europäischer Geschichte erlebt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Reichstag bis zum Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 vernachlässigt. Ab diesem Zeitpunkt begannen die Arbeiten zur Erneuerung des Gebäudes hin zu seiner ursprünglichen Bestimmung. Diese neue Aufmerksamkeit führte zu Ergänzungen wie der ikonischen Glaskuppel, die vom britischen Architekten Sir Norman Foster hinzugefügt wurde. Heute können die Besucher auf die Kuppel steigen und von der Terrasse aus den Panoramablick auf das brillante Berlin genießen.

Heutigen Berlinbesucher fällt es schwer zu glauben, dass diese lebendige und kosmopolitische Stadt bis vor kurzem geteilt war: durch eine Mauer aus Beton und Stacheldraht, die von bewaffneten Soldaten überwacht und durch einen 10 Meter breiten Todesstreifen geschützt wurde. Gebaut am 13. August 1961, um die Flut fliehender DDR-Bürger zu stoppen, spaltete die Mauer Familien, riss Freundschaften auseinander, teilte Deutschland und Europa. Über 100 Menschen starben allein in Berlin bei Fluchtversuchen. Unvergesslich wird die Nacht des 9. November 1989 bleiben, als die Mauer fiel. Eine friedliche Revolution beendete die Bürokraten-Diktatur der DDR und tausende Berliner aus Ost und West trafen sich zum Tanzen und Feiern auf der Mauer. In den Monaten nach der Wende wurde das Betonmonstrum beseitigt. Die Grundstücke, wo es gestanden hatte, wurden verkauft und sind heute größtenteils wieder bebaut. Von der Mauer ist heute nicht viel übrig geblieben: Nur wenige Fragmente sollen an die schmerzhafte Vergangenheit erinnern. Das längste Stück kann man an der East Side Gallery besichtigen. Ein Stück Original-Mauer samt Löchern von "Mauerspechten" und Graffiti liegt südlich vom Potsdamer Platz in der Niederkirchnerstraße. Noch strömen die Touristen in Scharen zum Checkpoint Charlie, aber mittlerweile gibt es nicht mehr viel zu sehen auá er dem Museum im Haus am Checkpoint Charlie. Der letzte verbliebene Wachturm des Grenzübergangs wurde vom Grundstücksbesitzer im Dezember 2000 sang- und klanglos abgerissen. Ein Besuch im Mauer Dokumentationszentrum in der Bernauer Straße lohnt sich auf jeden Fall. Außerdem kann man in der Ebertstraße hinter dem Reichstag einen Moment lang bei den weißen Kreuzen im Gedenken an die Opfer der Mauer verweilen.

Wie vielen aus Wim Wenders' Film "Der Himmel über Berlin" von 1987 bekannt ist, ist der Blick von der Spitze der 69 Meter hohen Siegessäule den 285 Stufen langen Aufstieg wert! Die Siegessäule wurde 1873 zum Gedenken an die preußischen Militärsiege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich errichtet. Ursprünglich stand sie vor dem Reichstag, wurde aber 1938 vom Dritten Reich an ihren heutigen Standort inmitten des Tiergarten verlegt. Die goldene Statue der Siegesgöttin ist von überall in der Stadt zu sehen und ist eines der auffälligsten Wahrzeichen Berlins. Seit 1995 ist die Siegessäule das Zentrum der jährlichen Berliner Love Parade, bei der sich Hunderttausende im Tiergarten zum Feiern versammeln.

Jahrzehntelang überbrückte sie die Havel, aber die beiden verband sie nicht. Auf der Ostseite endete "Westberlin", im Westen begann "Ostdeutschland". Genau in der Mitte verlief die Grenze. Hier tauschten die Gegner im Kalten Krieg ihre Agenten aus. Vor zwanzig Jahren änderte sich jedoch das Erscheinungsbild. Die Brücke wurde zu einem der wichtigen Symbole der deutschen Wiedervereinigung - eine Brücke die getrennte Staaten verbindet. Die Brücke befindet sich zwischen Berlin und Potsdam und bietet Besuchern einen einzigartigen Blick über die Havel und den umliegenden Forst, in dem man bei genauem Hinschauen das ein oder andere Schloss, eine Kirche oder Pavillons entdecken kann.

Das KZ Sachsenhausen, Volltitel Konzentrationslager Sachsenhausen, amtliche Abkürzung KL Sachsenhausen, war ein ab 1936 eingerichtetes nationalsozialistisches deutsches Konzentrationslager. Es befand sich im Ortsteil Sandhausen der Stadt Oranienburg nördlich von Berlin. Es ist jedoch weder örtlich noch zeitlich identisch mit dem KZ Oranienburg, das 1933 bis 1934 in Oranienburg in der Nähe des Stadtzentrums bestand.

Diese Beschreibung verwendet Materialien aus dem Wikipedia-Einteag https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Sachsenhausen, der unter der Lizenz https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0 veröffentlicht wird.

Vergnügen fürs Ohr, Vergnügen fürs Auge und nicht zuletzt delikate Gaumenfreuden: All dies verspricht einer der schönsten Plätze der Stadt. Flankiert vom klassizistischen Deutschen Dom und dessen Zwillingsbau, dem Französischen Dom, thront inmitten der weitläufigen Fläche Schinkels Schauspielhaus, heute der bedeutendste Berliner Konzertsaal neben der Philharmonie. Der Name geht auf Ställe zurück, die der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. 1735 für seine Reitertruppe Gens d'armes in der gerade neu gegründeten Friedrichstadt errichten ließ. War der Gendarmenmarkt schon vor der Wende ein Mekka der (Ost-)Berlintouristen, so ist er es heute noch mehr, denn die Kriegsschäden sind endgültig getilgt. Kein Wunder, dass sich mehrere Nobelherbergen wie das Hilton oder feine Restaurants wie das Borchardt hier niedergelassen haben, zumal auch die hypermodernen Shoppingpaläste der Friedrichstraße gleich um die Ecke liegen. Einen Überblick über das prachtvolle Platzensemble gewährt übrigens die Aussichtsbalustrade des Französischen Doms; historische Perspektiven eröffnet das Hugenotten-Museum im Sockelgeschoss.

Dieses romantische Barockschloss, eines der größten der Stadt, wurde 1695 von König Friedrich Wilhelm I. als Sommerresidenz für seine geliebte Frau, Königin Sophie Charlotte, erbaut. Als eines der beeindruckendsten Beispiele der Barock- und Rokokoarchitektur sind das Schloss und seine Anlage eine spektakuläre Schatzkiste mit königlichen Denkmälern. Versteckt in der üppigen Weite der Königlichen Gärten befinden sich mehrere kleinere Gebäude des Komplexes. Das verzierte Teehaus Rokoko Belvedere enthält eine beeindruckende Porzellansammlung, während der Schinkel-Pavillon Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Möbel und Porzellan von Karl Friedrich Schinkel beherbergt. Das neoklassizistische Mausoleum mit den Gräbern von Königin Louise, König Friedrich Wilhelm III., Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Augusta ist ebenfalls Teil der Schlossanlage. Die Charlottenburg, die durch die nächtliche Beleuchtung des Schlosses zu sehen ist, definiert die Opulenz und ein Königshaus in Berlin.

Das historische Nikolaiviertel liegt nicht nur im Herzen Berlins, es gehört zu den Keimzellen der Stadt. Ein kritischer Blick lässt jedoch erkennen: Hier handelt es sich um eine Mischung aus originalgetreu wieder aufgebauten Häusern und solchen, die historische Formen nur tangieren und ihre Plattenbauweise nicht verleugnen können. Das im Krieg weitgehend zerstörte Ensemble rund um die wuchtige Nikolaikirche wurde in dieser Form zur 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 eingeweiht und wies damals auf die Rückbesinnung der DDR auf ihr preußisches "Kulturerbe" hin. Die ersten historischen Erwähnungen der Stadt Berlin zeigen, daß die ursprüngliche Siedlung im 13. Jahrhundert aus zwei Fischerdörfern, Berlin und Cölln bestand, die einander gegenüber am Spreeufer lagen. Das Nikolaiviertel ist demnach der Ort, wo das "Ur-Berlin" stand. Diese Siedlung hatte als Zentrum den "Alten Markt" (heute Molkenmarkt) und die Nikolaikirche, benannt nach dem Heiligen Nikolaus, Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer. Die heute zu besichtigenden Gebäude stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Um Teil-Originale handelt es sich beim barocken Knoblauchhaus und dem Ephraimpalais.

Was wäre Berlin ohne Karl Friedrich Schinkel, den großen Architekten des 19. Jahrhunderts, der die preußische Hauptstadt mit ihren hervorragendsten neoklassizistischen Gebäuden versah? Eins davon ist das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt. Nicht weniger beeindruckend ist das Alte Museum. Errichtet im Jahre 1830, war es das erste Museum der Museumsinsel. Es beherbergt heute nicht nur Wechselausstellungen, sondern auch einen Teil der Antikensammlung mit atemberaubenden Fundstücken aus der griechischen und römischen Antike: Bronze- und Silberarbeiten, Terrakottafiguren, Skulpturen und Bilder. Das Obergeschoss ist zurzeit Ausstellungsort für eine Auswahl von Gemälden der voraussichtlich bis Ende 2001 geschlossenen Alten Nationalgalerie mit Werken herausragender Künstler wie Cézanne, Constable, Monet, Munch, Van Gogh und Tieck.

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Beste