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"Gewaltig, Schwerfällig... Aber Wirklich ein Grossartiges Gebäude"

König Leopold II war ein ehrgeiziger Mann. Er war phänomenal reich (der Kongo war sein Privatbesitz - auf dem Sterbebett hat er Belgien die Kolonie vermacht, was das Land auf Platz 4 der Liste der reichsten Länder der Welt brachte!) und versuchte 'sein' Kapital in die eindrucksvollsten Dinge der Welt zu investieren. Er bezahlte grossartige Monumente aus eigener Tasche, so z.B. den Parc du Cinquantenaire. Einer seiner Lieblingsarchitekten war Joseph Poelaert (1811-1879), den er beauftragte auf Galgenveld (Galgenfeld, tatsächlich der Ort, an dem Kriminelle gehenkt wurden) einen schönen Palast der Justiz zu bauen. 1866-1883 gebaut, war es für lange Zeit das grösste Gebäude der Welt. Die Hälfte von Les Marolles, des traditionellen Arbeiterviertels der Stadt wurde abgerissen, um Platz für diese schwerfällige neo-gothische Konstruktion zu machen. Ein Frisör, der während d ieser Operation sein Haus verlor beging Selbstmord; seitdem ist skieven architek (krummer Architekt) eine Beleidigung, die in dieser Stadt nicht auf die leichte Schulter genommen wird. Aber tatsächlich waren viele der Arbeiter Briten, die Poelaert respektvoll denChef Architekten nannten. Dennoch, es gibt Gerechtigkeit in dieser Welt. Poelaert verlor den Verstand - und starb - bevor der Palais de Justice fertiggestellt war. Eine junge Anwältin erzählte, dass es wesentlich schwieriger war, sich in diesem gewaltigen Gebäude zurechtzufinden, als zu graduieren. Führungen (Dauer 1,5 Stunden) sind kostenlos, sollten aber zwei Wochen im Voraus gebucht werden. Und beten Sie, dass Ihr Führer sich nicht verläuft...
Poelaertplein 1, Brüssel, Belgien, 1000
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Montag bis Freitag 09:00 AM bis 05:00 PM
"Gewaltig, Schwerfällig... Aber Wirklich ein Grossartiges Gebäude"
König Leopold II war ein ehrgeiziger Mann. Er war phänomenal reich (der Kongo war sein Privatbesitz - auf dem Sterbebett hat er Belgien die Kolonie vermacht, was das Land auf Platz 4 der Liste der reichsten Länder der Welt brachte!) und versuchte 'sein' Kapital in die eindrucksvollsten Dinge der Welt zu investieren. Er bezahlte grossartige Monumente aus eigener Tasche, so z.B. den Parc du Cinquantenaire. Einer seiner Lieblingsarchitekten war Joseph Poelaert (1811-1879), den er beauftragte auf Galgenveld (Galgenfeld, tatsächlich der Ort, an dem Kriminelle gehenkt wurden) einen schönen Palast der Justiz zu bauen. 1866-1883 gebaut, war es für lange Zeit das grösste Gebäude der Welt. Die Hälfte von Les Marolles, des traditionellen Arbeiterviertels der Stadt wurde abgerissen, um Platz für diese schwerfällige neo-gothische Konstruktion zu machen. Ein Frisör, der während d ieser Operation sein Haus verlor beging Selbstmord; seitdem ist skieven architek (krummer Architekt) eine Beleidigung, die in dieser Stadt nicht auf die leichte Schulter genommen wird. Aber tatsächlich waren viele der Arbeiter Briten, die Poelaert respektvoll denChef Architekten nannten. Dennoch, es gibt Gerechtigkeit in dieser Welt. Poelaert verlor den Verstand - und starb - bevor der Palais de Justice fertiggestellt war. Eine junge Anwältin erzählte, dass es wesentlich schwieriger war, sich in diesem gewaltigen Gebäude zurechtzufinden, als zu graduieren. Führungen (Dauer 1,5 Stunden) sind kostenlos, sollten aber zwei Wochen im Voraus gebucht werden. Und beten Sie, dass Ihr Führer sich nicht verläuft...
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