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Die besten historischen Orte In Hamburg

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Das im norddeutschen Renaissancestil gestaltete, mächtige Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts von sieben Architekten unter der Leitung von Martin Haller erbaut und im Jahre 1897 eingeweiht. Es bringt das Bewusstsein Hamburgs als freie und selbständige Stadt zum Ausdruck. Seine 111m lange Nordfassade wird von dem 112m hohen Turm dominiert und von Bronzestatuen deutscher Kaiser geziert. Zu seinen knapp 650, zum Teil sehr prunkvoll gestalteten Räumen und Sälen zählen neben Bürgersaal, Kaisersaal und Turmsaal auch der mit Marmor und Bronze ausgestattete Große Festsaal für Feierlichkeiten. Das Rathaus wird wegen morastigen Untergrundes von über 4000 Eichenpfählen getragen und hat den Zweiten Weltkrieg ohne wesentliche Schäden überstanden. Es ist Sitz des Senats, der Bürgerschaft, der Regierung und des Parlaments von Hamburg. Führungen: EUR1

Der vor dem 12. Jahrhundert angelegte und stetig ausgebaute Hafen ist Hamburgs 'Tor zur Welt'. Er gehört zu den weltgrößten Seehäfen, wird jährlich von etwa 12.000 Seeschiffe angelaufen, und ist mit einem Güterumschlag von über 71 Millionen Tonnen eines der bedeutendsten Industriegebiete Europas. Auf insgesamt 75 Quadratkilometern, einem Zehntel der Stadtfläche, liegen 50 Hafenbecken mit einer Gesamtkaimauerlänge von über 45km, knapp 400km Bahngleise, und mehrere Millionen Quadratkilometer Lagerfläche. Infolge der Seeverkehrindustrialisierung erfolgt die Warenverschiffung am Containerterminal, einem der weitläufigsten Hafenbereiche. Aber in der Speicherstadt sieht man noch reizvolle altgewohnte Hafenanlagen. Weitere markante Blickfänge sind die Landungsbrücken, der Alte Elbtunnel und die Köhlbrandtbrücke. Seit Beginn der 1990er-Jahre wird bei der Kehrwiederspitze die 'Hafencity', ein modernes Wohn- und Geschäftsgebiet, gebaut. Mehrmals täglich legen Barkassen zu lohnenswerten Hafenrundfahrten ab.

Technische Rarität am historischen Ilmenauhafen von 1797; eindrucksvolles Hebewerkzeug.

Die lutherische Kirche St. Michael wurde ursprünglich zu Beginn des 17. Jahrhunderts erbaut. Es steht noch heute, obwohl es seit dem Bau der ursprünglichen Kirche viele Umbauten gab. Das Gebäude wurde 1661 durch einen Blitz zerstört, der 1786 zum barocken Wiederaufbau führte. 1906 brannte die Kirche ab, wurde wieder aufgebaut und im ersten und zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Zu Ehren von Erzengel Michael erbaut, ist der Eingang der Kirche mit einer spektakulären Statue verziert, die den Sieg von Erzengel Michael über den Teufel zeigt. Trotz seiner durchwachsenden Geschichte bietet der Kirchturm nach wie vor eine unglaubliche Aussicht auf die Stadt und beherbergt eine 300-jährige Tradition, bei der ein Trompeter einen Psalm nach Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen spielt.

Die 1875 erbaute, neugotische Hauptkirche St. Nikolai fiel 1943/44 Bomben zum Opfer. Aus den Ruinen ragt schwarz von Ruß noch heute der Turm als 'Mahnmal für die Opfer von Verfolgung und Krieg im Dritten Reich' heraus. Im Turm kann man eine Schwarz-Weiß-Version des Mosaiks Ecce homines ('Siehe, so sind die Menschen') sehen, das der Künstler Oskar Kokoschka 1974 schuf. Das farbige Original befindet sich im modernen, 1960-62 errichteten Nachfolgebau der Nikolaikirche im Harvestehuder Weg 114, wo es im Zentrum des asymmetrischen Altarraums hängt. Mit einem massiven Turm, und unter Verwendung von Bruchstücken der alten Kirche im Taufaltar, fand die neue Hauptkirche dort ihren Platz.

Der denkmalgeschützte, von Fleeten durchzogene Stadtteil ist der größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt und entstand Ende des 19. Jahrhunderts. In einem malerischen Barockviertel errichteten Kaufleute ihre Lager, und durch diesen Ausbau des Freihafens sicherten sie ihre Handelsmacht, nachdem Hamburg 1888 ins deutsche Zollgebiet eingegliedert worden war. Die dunklen Backsteingebäude zieren kupferne Dächer und Türmchen, die Fassaden der bis zu achtstöckigen Speicher haben übereinander liegende Ladeluken. Über die Jahre hat sich die Speicherstadt ständig verändert. Derzeit entsteht auf der Kehrwiederspitze das Hanseatic Trade Center, ein Luxus-Wohnpark mit Büros und Boutiquen und bald darauf die Hafen-City. Trotzdem bleibt das besondere Flair des Freihafens erhalten. Heute noch werden Waren aller Art per Außenwinde in die Speicher gehüsert und dort gelagert.

Die Straße fand erstmals 1304 offizielle Erwähnung und ist eines der am häufigsten besuchten Baudenkmäler Hamburgs. Die Binnendeichhäuser mit Front zur Deichstraße wurden zuerst erbaut, seit dem 15. Jahrhundert wurde dann auch auf der Wasserseite am Nikolaifleet gebaut, was einen erheblich unkomplizierteren Transport der Waren möglich machte. Erst ab dem 17. Jahrhundert besiedelten meist Kaufleute die Straße, die in den Häusern zugleich wohnten, arbeiteten und ihre Waren lagerten. Im Haus Nummer 45 brach im Jahre 1842 der folgenschwere Hamburger Großbrand aus, daher sind nur noch wenige der Häuser in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Doch die meisten Bauten wurden originalgetreu wieder aufgebaut. Heute findet man hier schöne Restaurants.

Das ehemalige Konzentrationslager ist Museum und Mahnmal zugleich. Es dokumentiert eindrucksvoll das Schicksal von mehr als 100.000 Gefangenen in der Zeit von 1938-45. Kommunisten, Sozialisten, Homosexuelle, Juden, Roma, Sinti, Kriminelle und weitere Randgruppen mussten ab 1938 in Zwangsarbeit Klinker für die in der Nähe gelegene Ziegelei fertigen. Ab 1940 wurde Neuengamme zum Konzentrationslager, und ab 1942 wurde dort auch für die Rüstung produziert. 55.000 Gefangene starben. Neben dem Museumsbesuch sind Rundgänge um das weitläufige Gelände und Führungen möglich.

Der faszinierende ältere der beiden Elbtunnel wurde 1907-11 als Verbindung zwischen St. Pauli und der Hafeninsel Steinwerder gebaut. Er besteht aus zwei 426,5 Meter langen, 4,70 Meter breiten und 4,50 Meter hohen mit Kacheln und Reliefs verzierten Röhren, die sich nur 6 Meter unter der Elbe befinden. Die Röhren, die sowohl für Kraftfahrzeuge, als auch für Personen geöffnet sind, erreicht man mit einem Aufzug oder über eine Treppe. Der markante Kuppelbau mit dem Eingang zum Tunnel auf der Nordseite wurde von Ludwig Raabe und Otto Wöhlecke gestaltet. Inzwischen wird schon der Neue Elbtunnel um eine weitere Röhre ergänzt, damit er dem hohen Verkehrsaufkommen begegnen kann.

Der seit 1982 verkehrsfreie Platz vor dem majestätisch-pompösen Rathaus bildet den Mittelpunkt der Hamburger Innenstadt. Im Nordwesten führt eine Treppe an die 'Kleine Alster', an deren gegenüberliegenden Ufer die Alsterarkaden ein hübscher Blickfang sind. An den übrigen Seiten ist der Platz von großen Geschäftshäusern umgeben. Strukturiert wird der nach dem großen Brand von 1842 angelegte Platz von zwei Flaggenmasten, die Schiffe tragen, einem glasüberdachten Umgang an der Nordseite, einem Heinrich-Heine-Denkmal und der langen Stele für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges an der 'Kleinen Alster'. Im Sommer finden auf dem Rathausmarkt regelmäßig große Freilichtveranstaltungen statt.

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