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Die besten Wahrzeichen In Hamburg

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Der Name des Parks ist typisches Hamburger Plattdeutsch und bedeutet 'Pflanzen und Blumen'. Das große Freizeit- und Erholungsgelände in der Stadtmitte bietet neben einer Vielfalt an interessanten Pflanzen, hübsch arrangierten Blumenbeeten, und dem Japanischen Garten als besondere Sommerattraktion auch die Wasserlichtorgel. Von Mai bis September gibt es jeden Abend um 22:00, bzw. 21:00 ein visuelles Spektakel, wenn die bunten Wasserfontänen mit Musikuntermalung aufsteigen. Im Winter kann man die Wasserorgel ohne Lichteffekte täglich um 14:00, 16:00 und 18:00 erleben. In den Sommermonaten wird außerdem ein buntes Programm für Kinder angeboten, und vor allem den tollen Abenteuer-Spielplatz werden die Kleinen so schnell nicht vergessen.

Das im norddeutschen Renaissancestil gestaltete, mächtige Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts von sieben Architekten unter der Leitung von Martin Haller erbaut und im Jahre 1897 eingeweiht. Es bringt das Bewusstsein Hamburgs als freie und selbständige Stadt zum Ausdruck. Seine 111m lange Nordfassade wird von dem 112m hohen Turm dominiert und von Bronzestatuen deutscher Kaiser geziert. Zu seinen knapp 650, zum Teil sehr prunkvoll gestalteten Räumen und Sälen zählen neben Bürgersaal, Kaisersaal und Turmsaal auch der mit Marmor und Bronze ausgestattete Große Festsaal für Feierlichkeiten. Das Rathaus wird wegen morastigen Untergrundes von über 4000 Eichenpfählen getragen und hat den Zweiten Weltkrieg ohne wesentliche Schäden überstanden. Es ist Sitz des Senats, der Bürgerschaft, der Regierung und des Parlaments von Hamburg. Führungen: EUR1

Der vor dem 12. Jahrhundert angelegte und stetig ausgebaute Hafen ist Hamburgs 'Tor zur Welt'. Er gehört zu den weltgrößten Seehäfen, wird jährlich von etwa 12.000 Seeschiffe angelaufen, und ist mit einem Güterumschlag von über 71 Millionen Tonnen eines der bedeutendsten Industriegebiete Europas. Auf insgesamt 75 Quadratkilometern, einem Zehntel der Stadtfläche, liegen 50 Hafenbecken mit einer Gesamtkaimauerlänge von über 45km, knapp 400km Bahngleise, und mehrere Millionen Quadratkilometer Lagerfläche. Infolge der Seeverkehrindustrialisierung erfolgt die Warenverschiffung am Containerterminal, einem der weitläufigsten Hafenbereiche. Aber in der Speicherstadt sieht man noch reizvolle altgewohnte Hafenanlagen. Weitere markante Blickfänge sind die Landungsbrücken, der Alte Elbtunnel und die Köhlbrandtbrücke. Seit Beginn der 1990er-Jahre wird bei der Kehrwiederspitze die 'Hafencity', ein modernes Wohn- und Geschäftsgebiet, gebaut. Mehrmals täglich legen Barkassen zu lohnenswerten Hafenrundfahrten ab.

Technische Rarität am historischen Ilmenauhafen von 1797; eindrucksvolles Hebewerkzeug.

Die lutherische Kirche St. Michael wurde ursprünglich zu Beginn des 17. Jahrhunderts erbaut. Es steht noch heute, obwohl es seit dem Bau der ursprünglichen Kirche viele Umbauten gab. Das Gebäude wurde 1661 durch einen Blitz zerstört, der 1786 zum barocken Wiederaufbau führte. 1906 brannte die Kirche ab, wurde wieder aufgebaut und im ersten und zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Zu Ehren von Erzengel Michael erbaut, ist der Eingang der Kirche mit einer spektakulären Statue verziert, die den Sieg von Erzengel Michael über den Teufel zeigt. Trotz seiner durchwachsenden Geschichte bietet der Kirchturm nach wie vor eine unglaubliche Aussicht auf die Stadt und beherbergt eine 300-jährige Tradition, bei der ein Trompeter einen Psalm nach Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen spielt.

Das 1922-24 erbaute Kontorhaus ist eines der imposantesten und bekanntesten Bauwerke der Stadt. Der Architekt Fritz Höger verdankt ihm seine weltweite Bekanntheit. Der Klinkerbau, dessen scharfe Spitze sicherlich nicht zufällig wie der Bug eines großen Schiffes wirkt, gilt als ein Musterbeispiel für expressionistische Bauten. Der Architekt hat mit dem Chilehaus das ihm zur Verfügung stehende, sich verjüngende Baugrundstück ideal genutzt. Der feine Backsteindekor der Fassade, gotische Bogengänge, der Torbogen über der Durchfahrt, sowie die schmucke Keramikverzierung der Eingänge unterstreichen die bis ins kleinste Detail durchdachte, strenge Strukturiertheit des sogenannten 'Flaggschiffes' der Hamburger Kontorhäuser.

Der ausgesprochen schöne Ohlsdorfer Friedhof ist mit seinen 400 Hektar nicht nur Hamburgs größter Park, sondern auch der größte Friedhof Europas. Man kann ihn mit Auto und Bus befahren. Auf dem 1877 eingerichteten Gelände findet man zahlreiche Prominentengräber, 12 Kapellen, drei Museen und Kriegsgräber für gefallene Soldaten aus über 20 Nationen. Mit seinem Teich, den Wiesen mit den Gänsen sowie zahlreichen Skulpturen und eindrucksvollen Mausoleen ist der Ohlsdorfer Friedhof weit mehr als nur eine Grabstelle. Eines der Museen zeigt besonders bemerkenswerte alte Grabsteine und eine Dokumentation über Tod und Sterben in den letzten 120 Jahren.

Die Binnenalster, mit einer Größe von 18 Hektar, wurde im 17. Jhd. von der Außenalster abgetrennt und wird von drei Promenaden eingegrenzt: den Ballindamm, den Jungfernstieg und den Neuen Jungfernstieg. Dieser Teich ist das inoffizielle Zentrum Hamburgs. Die Binnenalster ist die perfekte Oase, um sich für einen Augenblick zu entspannen und die Atmosphäre, mit einem Blick auf historische Gebäude, zu genießen. Im Sommer kann man verschiedenen Wasseraktivitäten nachgehen und zu speziellen Anlässen kann man den Teich in den verschiedenen Farben, verursacht durch Feuerwerke, bestaunen.

Die 1875 erbaute, neugotische Hauptkirche St. Nikolai fiel 1943/44 Bomben zum Opfer. Aus den Ruinen ragt schwarz von Ruß noch heute der Turm als 'Mahnmal für die Opfer von Verfolgung und Krieg im Dritten Reich' heraus. Im Turm kann man eine Schwarz-Weiß-Version des Mosaiks Ecce homines ('Siehe, so sind die Menschen') sehen, das der Künstler Oskar Kokoschka 1974 schuf. Das farbige Original befindet sich im modernen, 1960-62 errichteten Nachfolgebau der Nikolaikirche im Harvestehuder Weg 114, wo es im Zentrum des asymmetrischen Altarraums hängt. Mit einem massiven Turm, und unter Verwendung von Bruchstücken der alten Kirche im Taufaltar, fand die neue Hauptkirche dort ihren Platz.

Der denkmalgeschützte, von Fleeten durchzogene Stadtteil ist der größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt und entstand Ende des 19. Jahrhunderts. In einem malerischen Barockviertel errichteten Kaufleute ihre Lager, und durch diesen Ausbau des Freihafens sicherten sie ihre Handelsmacht, nachdem Hamburg 1888 ins deutsche Zollgebiet eingegliedert worden war. Die dunklen Backsteingebäude zieren kupferne Dächer und Türmchen, die Fassaden der bis zu achtstöckigen Speicher haben übereinander liegende Ladeluken. Über die Jahre hat sich die Speicherstadt ständig verändert. Derzeit entsteht auf der Kehrwiederspitze das Hanseatic Trade Center, ein Luxus-Wohnpark mit Büros und Boutiquen und bald darauf die Hafen-City. Trotzdem bleibt das besondere Flair des Freihafens erhalten. Heute noch werden Waren aller Art per Außenwinde in die Speicher gehüsert und dort gelagert.

Die Straße fand erstmals 1304 offizielle Erwähnung und ist eines der am häufigsten besuchten Baudenkmäler Hamburgs. Die Binnendeichhäuser mit Front zur Deichstraße wurden zuerst erbaut, seit dem 15. Jahrhundert wurde dann auch auf der Wasserseite am Nikolaifleet gebaut, was einen erheblich unkomplizierteren Transport der Waren möglich machte. Erst ab dem 17. Jahrhundert besiedelten meist Kaufleute die Straße, die in den Häusern zugleich wohnten, arbeiteten und ihre Waren lagerten. Im Haus Nummer 45 brach im Jahre 1842 der folgenschwere Hamburger Großbrand aus, daher sind nur noch wenige der Häuser in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Doch die meisten Bauten wurden originalgetreu wieder aufgebaut. Heute findet man hier schöne Restaurants.

Die Alster ist ein 56 Kilometer langer Nebenfluss der Elbe und fließt durch Süd-Holstein und Hamburg. Der bekannteste und prägnanteste Teil der Alster ist der Alstersee, der im innerstädtischen Gebiet Hamburgs durch die Binnen- und Außenalster gebildet wird. Die Bebauung um die Binnenalster herum ist vielfach geprägt von weißen Fassaden und kupfergedeckten Dächern gründerzeitlicher Büro- und Geschäftshäuser.

Diese Beschreibung verwendet Materialien aus dem Wikipedia-Einteag https://de.wikipedia.org/wiki/Alster#Außenalster, der unter der Lizenz https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0 veröffentlicht wird.

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